Interkulturelles Lernen

Nicht unwesentlich ist für uns die interkulturelle Öffnung. Deshalb lernen wir kulturelle Besonderheiten kennen, gewinnen Basisinformationen über die Herkunftsländer der Eltern und ihrer Kinder und bedenken die Bedürfnisse der Familien.

Schon beim Aufnahmegespräch wird großer Wert darauf gelegt, über die Wichtigkeit der Muttersprache zu sprechen. Wir organisieren unter Berücksichtigung der Herkunft der Familien Projekte, Feste und Feiern, die das Interesse der ausländischen Familien thematisieren. Bei der Vorbereitung und Durchführung werden nach Möglichkeit viele Familien mit einbezogen.

Zu unseren Aktivitäten gehören u.a. religiöse Projekte, die z.B. „Gotteshäuser in unserer Stadt„ die Durchführung multikultureller Feste, Einbringen internationaler Speisen bei Veranstaltungen, Sprachkurse und in unseren Elternkursen bzw. Elterncafe wird Erziehung in anderen Kulturen thematisiert.

Wir unterstützen Familien darin, das Leben in und mit zum Teil auch widersprüchlichen kulturellen Normen und Lebensgewohnheiten als Bereicherung zu sehen. Wir laden ein, die unterschiedlichen kulturellen Lebensformen einzubringen und angemessen zu leben.

Die Entwicklung interkultureller Kompetenz betrifft Kinder und Eltern gleichermaßen. Es handelt sich um einen komplexen Entwicklungsprozess.

Ziele der interkulturellen Arbeit:

  • Förderung kultureller Aufgeschlossenheit und Neugierde
  • Sprachlich- kulturelles Selbstbewusstsein stärken
  • Fremdsprachliche Neugier und Offenheit fördern
  • Den flexiblen Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Erwartungen unterstützen und pflegen
  • Wertschätzung der jeweiligen Kultur
  • Unterstützung bei der Integration

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